Schuljahr 2016/2017

Ein weiteres Jahr Leseclub

 

Rap auf den Leseclub

Leseclub ist gut, niemand hat ne Wut.
Lesen, spielen, Spaß, Leseclub ist krass.

Wir lesen mit Frau Remane und essen gerne dazu Banane.
Der Club ist der beste der Welt, flir uns ist er ein Held.

Wir wollen den Club nicht verpassen, dafür könnt ihr uns hassen.
Wir stecken viel Arbeit hinein, in Zukunft wollen wir besser sein.
Wir nehmen jeden auf und werfen niemanden raus.

Alle Kinder groß und klein, können in der Gruppe sein.
Wir werden hier alle klüger, dann sind wir alle bessere Schüler.
Wir fragen Frau Remane und sie braucht nicht lange, um es uns zu sagen.
Wir lesen nicht nur, sondern haben auch Spaß hier.

Wir sitzen nicht herum, sonst werden wir dumm.
Wir halten zusammen, denn der Leseclub setzt uns in Flammen.
Wir brauchen euch, ihr braucht uns - zusammen sind wir eine Kunst.
Wir lachen niemanden aus und wir gehen nicht nach Haus.

Wir sind das beste Team, denn wir haben den gleichen Dream.

 

Jeden Montag und Mittwoch treffen wir uns und lesen zusammen, lachen gemeinsam und haben viel Spaß. Manchmal spielen wir auch Spiele, erfinden Geschichten und präsentieren sie dann auf dem Kamishibai oder studieren ein Theaterstück ein.

Anne-Sophie Remane

Leseclub 2016 17

Ein Leseclub für die Mittelschule

Der Leseclub für die Mittelschule setzte sich im vergangenen Schuljahr mit Frank Wedekinds Drama "Frühlings Erwachen" auseinander.

Die Schülerinnen der 7. Jahrgangsstufe beschäftigten sich ausschließlich mit diesem mehr als 125 Jahre alten Theaterstück. Hierbei konnten sich die Schülerinnen nicht nur in die Zeit Wedekinds hineinversetzen, sondern konnten die in dem Stück angesprochenen Themen und Probleme - erste Liebe, Schule, Suizid, ungewollte Schwangerschaften - in ihre Welt und aus der Perspektive von 2017 vergleichend reflektieren.

Die Schülerinnen stellten fest, dass die Sorgen der Jugendlichen, damals wie heute, im Prinzip die gleichen geblieben sind.

Sie konnten aber auch erkennen, dass die heutige Gesellschaft offener, liberaler und toleranter geworden ist.

Obwohl der Text weit von der Alltagssprache der Schülerinnen entfernt ist, haben diese sich kontinuierlich und konsequent durch das Drama gearbeitet und Verständnisschwierigkeiten durch Gespräche selbstständig geklärt und schwierige Textstellen gemeinsam interpretiert.

Es war schön zu sehen, dass ein literarisch anspruchsvoller Text von Schülerinnen der siebten Jahrgangsstufe angemessen bearbeitet, interpretiert und vor allem gerne gelesen wurde.


Ich kann positiv Festhalten, dass die intensive Textarbeit nicht nur die Lesekompetenz der Schülerinnen verbessert hat, sondern dadurch auch das Fremdverstehen gefördert wurde. Des Weiteren haben die Schülerinnen gelernt, dass auch scheinbar schwierige Dinge für sie lohnenswert und machbar sind.

Julia Schäuble

   
   
   
   
   
   
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