Unser erster Bericht an die Sponsoren der Schülerfirma 3D-Druck

 

Sehr geehrte Sponsoren, sehr geehrte Damen und Herren,

heute wollen wir uns bei Ihnen mit dem ersten Erfahrungsbericht nach dem großen Eröffnungsevent zurückmelden. Erst wollten wir uns nochmals bedanken. Das Feedback von der Presse und dem Fernsehen hat uns richtig angespornt und wir konnten uns auch gleich danach über einige Aufträge freuen. Einige mussten wir jedoch auch ablehnen, da die Erzeugung in CAD uns zu schwer war. Es handelte sich dabei um Ersatzteile aus dem Modellbau von Modellautos, die ersetzt werden sollten. Unsere leicht herzustellenden Produktions-„Renner“ sind immer noch personalisierte Schlüsselanhänger.

Wir, d. h. Herr Eckerl als Lehrer und wir als Schüler müssen uns die Arbeit aber immer aufteilen. Wir konstruieren und erzeugen die Körper, kalkulieren sie mit Preis und machen die Datensätze druckfertig. Herr Eckerl nutzt Freistunden und Zeiten vor und nach dem Unterricht um zu drucken. Bei Druckzeiten zwischen 1 und 12 Stunden kein Wunder! Wir haben im November nach dem Event die flexiblen Armbänder in rot, grün, weiß oder schwarz gedruckt. Außerdem wurden Dosen in Herzform zum Weihnachtsfest bestellt. Weihnachtsanhänger gestalteten wir aus dem „Unterbaumaterial“ mit Perlen und Kordeln. Eine gute Zusammenarbeit mit Auftrag gibt es derzeit mit der CAD-AG der Mittelschule aus Türkheim. Ein Auftrag mit einer Fahrschule musste noch wegen Farbwünschen warten, machen wir aber ab Februar 2015. Durch eine weitere Spende (DANKE!) können wir jetzt noch Farben bestellen…und dann losdrucken.

Wir sind bei den Weihnachtsaufführungen der Grundschule da gewesen, um unsere Produkte anzubieten. Mit dem neu zusammengebauten Verkaufswagen mit Beleuchtung haben wir großen Eindruck bei den Eltern gemacht. WOHW.. wir konnten es danach gar nicht glauben.. alles was wir gedruckt hatten verkauften wir! Wir konnten an diesem Abend 107 Euro einnehmen! Das war ein erster toller Erfolg. Wir bekamen abends auch Tipps/Anfragen, ob wir denn FCA-Armbänder in rot/grün/weiß ausdrucken könnten? Dann könnten wir über 30 Stück verkaufen. Wir haben versprochen es im neuen Jahr auszuprobieren.
Unser Standort des Druckers (Serverraum im 1. Stock ohne Heizung) macht uns jedoch Schwierigkeiten. Unser Hausmeister hört den Drucker nachts – seine Wohnung liegt darunter. Sonst ist es im Winter zu kalt im Raum… bis zu 5 Grad morgens. Bei uns lösen sich immer wieder während des Druckens die Shades von der Bauplatte ab – besonders wenn die Raumtemperatur unter 15 Grad ist. Durch das Ablösen wird die Düse laut und kratzt, was wir nicht wollen. Herr Eckerl hat einen kleinen Heizlüfter mitgebracht. Wir heizen nun immer früh´s an.. und wenn wir über 17 Grad sind…sagen wir´s Herrn Eckerl und er beginnt mit dem Drucken, weil wir leider im Raum keine 20 Grad herbekommen obwohl er klein ist. Dadurch ist es weniger geworden… dass es sich löst.

Ab und zu kommt es vor, dass wir zwar denken, dass die Bauteile auf der Grundplatte liegen, es aber doch nicht ist. Beim Ausdruck wundern wir uns dann, dass hohe Stützen gedruckt werden, bevor das Bauteil anfängt. Na ja. Das Nacharbeiten mögen wir alle nicht. Es erfordert immer Geschick und viel Arbeit das Restmaterial sauber wegzubekommen. Auch wenn z. B. beim Korallenarmband es ein „Muss“ ist, damit man das dann so auch erkennen kann. Die schönsten Oberflächen haben wir beim Ausdruck und reiben dann mit Aceton ab.

Sie merken schon, dass wir zum Ausprobieren auch unter "Thingiverse" gucken, was es da so gibt. Viele von der Schülerfirma wünschen sich auch mal ein dort schon erzeugtes abgelegtes Werkstück. Es ist toll, dass wir dann die Werkstücke zum reinen Materialpreis ausdrucken können. Wir waren alle überrascht… da gibt es fast alles was man sich denken kann. Leider ist das alles auf englisch… und wir wissen oft nicht die genaue Bezeichnung beim Suchen.

Ansonsten freuen wir uns sehr über den Drucker, der bisher gut und ohne Ausfälle arbeitet.

 

   
   
   
   
   
   
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