Ein Nachmittag in der Furthmühle

 

Es ist schon eine langjährige Tradition, dass unsere Lehrkräfte meist zu Beginn eines neuen Schuljahres an einer gemeinsamen Fortbildung teilnehmen tooltip. In diesem Jahr besuchten sie die Furthmühle bei Odelzhausen (Anschlusstelle der A8 nach München).

Totale

Bildquelle: Furthmühle

Sie ist die letzte noch funktionierende Getreide- und Sägemühle im Landkreis Fürstenfeldbruck, ein beeindruckendes, öffentlich zugängliches Technikdenkmal und Museum, idyllisch im oberen Glonntal gelegen.

In der 1828 errichteten Mühle wurde die Geschichte des Müllerhandwerks, einschließlich seiner faszinierenden Technik sichtbar und erlebbar.

Begruessung 01 Vor dem beeindruckenden, schlossartigen Gebäude erwartete der jetzige Müller, Herr Albert Aumüller bereits die Lehrkräfte aus Lechhausen. Begruessung 02

 

Funktionsprinzip Vor der mächtigen und beeindruckenden Transmissionsanlage, über die alle Bauteile der Mühle angetrieben werden, zeigte der Müller den Lehrerinnen und Lehrern anhand einer Schautafel den Aufbau der Mühle über drei Stockwerke.
Transmission 1 Transmission 2 Transmission 3

 Vorbei am Bäckereiladen und der Werkstatt ging die Führung weiter.

Der Laden wird heute noch vom Ehepaar Aumüller betrieben und wird gut angenommen.

Kaufladen
Früher gab es keinen Kundendienst, wenn eine der vielen Maschinen mal ein Problem verursachte. Deswegen brauchte der Müller eine eigene Werkstatt, in der er alles vor Ort reparieren konnte.
Auch heute noch werden die alten Werkzeuge verwendet, die speziell auf die Bedürfnisse seiner Mühle zugeschnitten sind.
Werkstatt

 Im ersten Stock des Gebäudes ist das Sägewerk untergebracht.

Saege 1 Saege 2 Saege 3

Herr Aumüller erklärte dazu viel über die Entstehung und Entwicklung des Sägewerks, das bis vor ein paar Jahren noch in Betrieb war und wo (vor längerer Zeit) z.B. Dachstühle hergestellt und mittels eines alten "Lanz-Bulldogs" wöchentlich nach München transportiert wurden. Interessant war auch, wie durch die Nutzung des Wassers der Glonn als Energiequelle für Mühle und Sägewerk die umgebende Landschaft verändert wurde.

 

Abfuellanlage 1 Über eine steile Treppe ging's dann hoch in den zweiten Stock, wo sich der eigentliche Mühlenbereich befindet. Hier beeindruckten besonders die großen Trichter über die das Korn seinen Weg durch die verschiedenen Mühlgänge nimmt. Abfuellanlage 2
An einem Schautisch zeigte der Müller anschaulich den Weg des Korns vom Getreide über die verschiedenen Mahlvorgänge bis zum gebrauchsfertigen Mehl in seinen unterschiedlichen Körnungen. Werdegang 2 Werdegang
Schlafzimmer Im einem bekannten Lied wird ja gesungen: "Es klappert die Mühle am rauschenden Bach, klipp, klapp! Bei Tag und bei Nacht ist der Müller stets wach, klipp, klapp!" Ganz so war es natürlich nicht, denn auch der Müller musste mal schlafen! Dafür war aber sein Zimmer direkt im Mühlenbereich untergebracht, damit er sofort eingreifen konnte, wenn's mal ein Problem gab.
Bildquelle: Furthmühle  

Der Müller öffnete schließlich noch eine Aussparung in der Decke, wo man im dritten Stockwerk einen fleißig vor sich hinschüttelnden Kasten erkennen konnte.


Kollegium 1

Mit einem kräftigen Applaus bedankten sich unsere Lehrkräfte bei Herrn Aumüller für die lehrreiche Führung durch das Museum.

 

Er hatte es stets verstanden, seine Zuhörer in seinen Bann zu ziehen und auch die Vernetzung der Mühle in ihrem geschichtlichen Rahmen darzustellen.

HerrAumueller 1

Zum Abschluss traf sich das Kollegium dann noch im angegliederten Café Mahlgang bei feinen hausgemachten Torten und Kuchen mit verschiedenen Caféspezialitäten. Dort wurde das Erlebte noch einmal durchgesprochen und es ergaben sich auch viele Gelegenheiten, sich untereinander näher kennen zu lernen.

Ein besonderer Dank gilt auch Frau Fröhlich, die diesen lehrreichen "Außentermin" organisiert hatte.


Vielleicht haben Sie Interesse bekommen und wollen die Furthmühle selbst mal besuchen. Hier der Link zur Webseite: extern

   
   
   
   
   
   
   

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