und so sichern nach einer langen Phase der Unterbrechung seit dem Schuljahr 1994/95 Schülerlotsen wieder das Überqueren der Straße. Bei Wind und Regen, im Sommer wie im Winter, ab 7:35 Uhr jeden Morgen und täglich zweimal vormittags an der Bushaltestelle!

Sicherheit 1

Nicht immer ist es für die mit Kelle und Umhang ausgestatteten Siebt-, Acht- und Neuntklässler einfach, für einen sicheren Übergang zu sorgen. Einige Unvernünftige, besonders aus den oberen Haupt-schulklassen, gehen allzu oft mit schlechtem Beispiel voran und kreuzen die Straße "mal schnell" neben der Ampel und sogar bei Rot. Grundschüler sind natürlich versucht es den" Großen" gleichzutun, aber insbesondere sie können die Gefahr herankommender Autos nicht richtig abschätzen.

Zum Glück gibt es da die Jugendverkehrsschule, die im Zusammenhang mit der Vorbereitung auf die Radfahrprüfung schon mit den Viertklässlern Verkehrsregeln und richtiges Verhalten im Straßenverkehr paukt.

Sicherheit 2Besonders die Bushaltestelle ist für die Schüler eine Gefahrenquelle, an der man vor lauter übermütigen Rangeleien und spielerischem Schubsen schnell "unter die Räder" geraten könnte. Buslotsen, ausgebildet durch die Verkehrswacht, helfen am Vormittag an diesem Brennpunkt Unfälle zu verhüten; und das mit großartigem Erfolg! Seit der Wiedereinführung des Projekts "Schülerlotsen" gab es keinen Schulwegunfall mehr vor der Schillerschule.

Sicherheit 3Die Verkehrswacht unterstützt mit ihrem Betreuer, Herrn Schlotterer, immer wieder die Schülerlotsen:
Sie hilft z. B. unvernünftige Eltern vom Falschparken vor der Schule abzuhalten, die ihrem Kind nicht zumuten wollen, zehn Schritte mehr zu gehen, dafür aber andere in Gefahr bringen, weil die Sicht auf den Zebrastreifen versperrt ist!

Darüber hinaus gab es schon zweimal in den vergangenen Jahren zusammen mit dem Busunternehmen Storz die sog. "Busschule" mit dem "Elefantentest". Die Schüler erfuhren auf sehr anschauliche Weise, wie schwer ein Bus ist - nämlich so schwer wie zwölf Elefanten - und wie es spritzt, wenn er über einen Wasserkanister fährt. "Aha-Erlebnis" mit eingeschlossen: „Was ist, wenn ich unter die Räder gerate??“

Ebenso ausführlich wurde das Thema "Toter Winkel" behandelt. Dabei durften die Schüler selbst auf dem Fahrersitz Platz nehmen und im Spiegel ihre Mitschüler beobachten. Sie erkannten, in welche Gefahr sie sich begeben, wenn man "ganz schnell" hinter dem Bus die Straße überqueren will.

 

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Sicherheit 5Ein Projektunterricht "Fahrrad" wurde als Gemeinschaftsprojekt mit Grundschülern und Hauptschülern im Jahr 2005 abgehalten. Ziel war es, den Schülern zu helfen, sich im Straßenverkehr zurechtzufinden. Alles drehte sich damals ums Fahrrad. Siebtklässler überprüften die Fahrräder der Mitschüler anhand einer sorgfältig im Verkehrsunterricht ausgearbeiteten Checkliste auf etwaige Mängel und wiesen ihre Mitschüler in Zusammenarbeit mit Lehrkräften darauf hin.

Anschließend waren die Schüler in Zusammenarbeit mit dem ADAC beim Parcours der Grundschule aktiv. Sie skizzierten und notierten Fehler, um die Ursache von Fahrfehlern zu ergründen.
Die Ergebnisse wurden auf einem Projektbogen präsentiert und die Schüler stellten fest: Ein sicheres Fahrrad hilft, beim Bewegen im Straßenverkehr unfallfrei zu bleiben.

Zurück zu den Schülerlotsen: Zur stetigen Erinnerung, dass man sich an die Verkehrsregeln halten muss, versehen sie tagtäglich ihren Dienst; ausdauernd, verantwortungsbewusst und verlässlich! Sie wollen erreichen, dass jeder sicher seinen Schulweg meistert, ermahnen Unvernünftige und helfen Verkehrsneulingen. Für ihren unverzichtbaren Einsatz sei ihnen herzlich gedankt!

E. Kraus

   
   
   
   
   
   
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