Gemeinsam sind wir stärker

100 Jahre Schiller-Volksschule - neun Jahre intensive Zusammenarbeit

Neun Jahre Nachbarschaft und neun Jahre gemeinsamer Arbeit, das ist gemessen am 100-jährigen Schuljubiläum eine kurze Spanne, gemessen an der Arbeitsintensität indessen eine sehr lange. Auf jeden Fall ist sie Anlass für ein vorläufiges Resümee dieses Zeitabschnitts.

Schon die offizielle Eröffnung des neuen Jugendhauses 1999 - welchen Anteil das Stadtteilforum "Fachbasis Lechhausen" und die Schulen an der Entstehung hatten, wäre einen eigenen Artikel wert - war ein Kraftakt, der ohne die Beteiligung der Schulleitung unserer Nachbarschule und natürlich auch der Schüler und Lehrkräfte in dieser beeindruckenden Form nie zustande gekommen wäre. (Anmerkung: Der intensive und mitreißende musikalische Einsatz der "Rough Roads" unter Beteiligung von Herrn G. Breunig begeisterte damals alle Tänzer!)

Das von Anfang an hohe Tempo der Kooperation und des Austausches konnten wir trotz mannigfaltiger Alltagsbelastungen über die Jahre hinweg beibehalten .
Als Leuchttürme und dynamisches Erfolgsmodell stehen die Betreuungsprojekte:

  • Mittagsbetreuung und Nachmittagsbetreuung für Grundschüler
  • offene Ganztagsschule für Hauptschüler
  • QA - und M10- Vorbereitungskurse

Wachsende Teilnehmerzahlen und nachweisbare Erfolge bestätigen unsere intensive konzeptionelle Arbeit mit einer Fülle an Planungen und Besprechungen, die oft nicht in der regulären Arbeitszeit erledigt werden konnten.

Mit Schiller-, Goethe- und Pankratiusschule, intensiv unterstützt durch die Fachbasis, führten wir drei Jahre lang die Projekttage "start up ... for your future" durch - ergänzend kam dazu der "Eltern ratschlag" als Präventionspendant für Erwachsene. Erwähnt werden sollte auch die aktive Teilnahme an Schullandheimaufenthalten und Schulfesten von Seiten des Jugendhauses, ebenso darf unser traditionelles Stadtteilevent "go east" in dieser Aufzählung nicht fehlen - ab 2004 verfolgten wir mit den Hoffesten einen ergänzenden Ansatz.

Eine ganz neue Erfahrung für die Schule wie für die Jugendarbeit war die Unterbringung von zwei Schulklassen im Jugendhaus während der Sanierungsarbeiten im Neubau der Schule.

Die intensive und stets kooperative Gremienarbeit im Vorstand der Fachbasis, im AK Prävention und im AK Schülerzukunft sowie dieTeilnahme an zahllosen Berufsinfomärkten sowie weitere Veranstaltungen unterstützten die Kooperation und damit die Förderung von Kindern und Jugendlichen als gemeinsames Ziel.

Kurz gesagt, es entwickelte sich zwischen der Schule - hierzu gehören neben der Schulleitung auch das Kollegium, die Schulsozialarbeit und der Elternbeirat - sowie der offenen Jugendarbeit ein fundiertes, strapazierfähiges Netz mit kurzen Wegen, großer Offenheit und Klarheit der Standpunkte.

Mein Glückwunsch zum Jubiläum geht - verbunden mit einem persönlichen Dank - stellvertretend für alle an den Schulleiter, Herrn G. Breunig.

G. Lang
Fabrik-Jugendhaus Lechhausen
Regionalleitung Ost

   
   
   
   
   
   
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