EinladungNach der Verabschiedung von Herrn Breunig und Herrn Koller im Oktober extern und der traditionellen "adventlichen Feierstunde" extern im Dezember war nun zwei Wochen vor den Pfingstferien im Rahmen der "LechKultur- Tage" unser diesjähriges Schulfest an der Reihe! Nicht zuletzt aufgrund des Erfolges der 1. und 2. Lechhauser Kulturnacht in den Jahren 2009 und 2010 sowie von "Kultur bei uns" im Vorjahr wurde die vor drei Jahren begonnene Tradition "kultureller Veranstaltungen der besonderen Art" in unserem Stadtteil auch in diesem Jahr fortgesetzt. Neu dabei war neben einer abermaligen Namensänderung - heuer hieß es "Lech-Kultur" - auch eine Ausweitung des zeitlichen Rahmens. So durften sich die Lechhauser darüber freuen, dass ihnen gleich an drei Tagen, nämlich von Donnerstag, 10. Mai 2012, bis Samstag, 12. Mai 2012, eine ganze Reihe "kultureller Leckerbissen" serviert wurden.

Selbstverständlich war unsere Schule mit ihrem traditionellen Schulfest wieder "mit von der Partie", dieses Jahr unter dem Motto "Lechkultur an der Schillerschule" .

Bei herrlichem, warmem Sommerwetter erwartete unsere Gäste am Freitag, dem 11. Mai 2012, in der Zeit zwischen 16:00 Uhr und 19:00 Uhr in unserer Aula, aber auch im Pausenhof und sogar in unserer Turnhalle ein buntes und attraktives Programm.

Schon weit vor 16:00 Uhr hatte sich eine lange Warteschlange bei der Kartenausgabe für unser Aulaprogramm gebildet. Viele Eltern, Großeltern, ältere Geschwister oder andere Verwandte und weitere Gäste aus dem Stadtteil waren erschienen, um eine der begehrten Eintrittskarten zu "ergattern" .

Los ging es pünktlich um 16:00 Uhr - zunächst aber am Haupteingang:

Die Klasse 3a präsentierte ihre "bunten Stifte", die sie zusammen mit ihren Lehrkräften während ihres Schullandheimaufenthaltes im Januar gebastelt und gestaltet hatte (siehe auch gesonderten Bericht extern).

FlyerSchon seit längerer Zeit ist immer wieder zu beobachten, dass Passanten am Eingangstor unserer Schule stehen bleiben und nach oben schauen, denn seit Januar dieses Jahres schmückt dort das Plakat" Wir alle sind Lechhausen" unser Schulgebäude.
Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern hatte bereits im Vorjahr im Rahmen eines "Stärken-vor-Ort"-Projekts die unterschiedlichsten Personen fotografiert, die eines gemeinsam haben: Sie alle leben in Lechhausen!
Zu Beginn unseres Schulfestes wurde nun dieses Plakat "offiziell" den Eltern unserer Schülerinnen und Schüler und auch allen anderen Gästen vorgestellt - aber auch hierzu an anderer Stelle extern mehr!

Danach mussten unsere Gäste rasch in der Aula Platz nehmen, denn dort hieß es "Vorhang auf' für unser Bühnenprogramm! Schülerinnen und Schüler hatten gemeinsam mit ihren Lehrkräften wieder ein beeindruckendes und umfangreiches Programm mit Musik, Tanz und Theater einstudiert!

"Sali bonani" heißt Willkommen - mit diesem Stück begrüßten unser Chor und unsere Djembengruppe in der bis auf den letzten Platz besetzten Aula unsere Gäste, die mit ihrem Besuch sowohl ihr Interesse an unseren/ihren Kindern als auch ihre Verbundenheit
mit unserer Schule zeigten!
Diesen Willkommensgrüßen schlossen sich nach der Begrüßungsrede gleich auch Sandra Sp., Arijana Co. und Christian R. an, die als unser Moderatoren- Trio aus Grund- und Mittelschule charmant und gekonnt durchs Programm führten!

Nach dem rhythmisch-schwungvollen Auftakt ging es weiter mit einem besonderen Lied "Vois sur ton chemin" aus dem Film "Die Kinder des Monsieur Mathieu".

Frau Serafin und Herr Pauli, die beide ja bekanntlich die französische Sprache ebenso gut beherrschen wie die deutsche, hatten dieses anspruchsvolle Lied zur Verabschiedung von Herrn Breunig und Herrn Koller einstudiert. Bereits damals hatte das Publikum mit großer Bewunderung und großem Respekt angesichts dieser außergewöhnlichen Leistung unseres Chors reagiert. Nun konnten sich unsere Gäste auch an diesem Tag an diesem Lied erfreuen, das wiederum eine ganz "andächtige" Stimmung in unsere Aula zauberte.

Für ihren Auftritt hatten auch unsere Jüngsten fleißig geprobt. Mit spitzen Ohren, als Kängurus verkleidet, hüpfte die Klasse 1 a auf die Bühne. Mit ihrem fröhlichen und munteren Känguru-Tanz lösten die Kinder bei unserem Publikum große Begeisterung aus und schlugen vor allem die ganz Kleinen in ihren Bann!

ProgrammTja, und dann hieß es "Timmis Katze ist weg". Im gleichnamigen Singspiel erzählten uns musikalisch der Sing- und Spielkreis und die Orffgruppe die Geschichte der Katze Timmi, die verschwunden war, schließlich von den Kindern gemeinsam gesucht und - Gott sei Dank - auch unbeschadet wieder gefunden wurde!

Mit drei Stücken, die sie auf ihrem Cello spielte, zeigte Vesila E. wieder einmal ihr großes Können auf diesem Instrument. Eine besondere Freude war, dass auch ihr Bruder Yunus, der die Schillerschule schon verlassen hat, ein "Gastspiel" gab und eine schwungvolle Rumba auf seiner Gitarre präsentierte.

Passend zur Jahreszeit und zum Wetter hatten sich die Kinder der Klasse 3c mit Frühlingsgedichten im Unterricht beschäftigt. Drei Schüler trugen diese gekonnt vor und hatten zusätzlich - den bevorstehenden Muttertag im Blick - kurzerhand auch noch ein Gedicht für alle Mamas "mit dabei".

Ein Regenbogen entsteht - wie der Name schon sagt - normalerweise nach - Regen! Von Regen war am 11. Mai zwar weit und breit nichts zu sehen, aber die Klasse 4c erinnerte an diese schöne, bunte und bei Kindern so beliebte Naturerscheinung in ihrem Mini-Musical "The Rainbow-Friends". In englischer Sprache beschrieben sie die vielen wunderbaren Farben eines Regenbogens.

Den Regen zum Thema machte auch unsere Tanz-AG. "Make it rain" heißt der Song, den die Mädchen zusammen mit ihrer Lehrerin für ihren schwungvollen Tanz ausgewählt hatten.

Und bevor sich dann unser Bühnenprogramm langsam dem Ende zuneigte, war schon wieder "einer" verschwunden - diesmal hieß es nicht "Timmis Katze ist weg", sondern "Ralf ist weg".
Ralf ist ein Schüler, der in der Klasse ausgelacht und geärgert wird. Eines Tages erscheint er nicht mehr zum Unterricht, seine Mitschüler machen sich zunächst lustig. Zunehmend jedoch geraten sie in Sorge um Ralf Wo steckt er? Ist ihm etwas passiert? Schließlich stellt sich heraus, dass er bei der Polizei ist, da er ein Mädchen gerettet hat. Mit diesem Stück, in dem es um Ausgrenzung und Mobbing geht, hat sich unsere Schulspielgruppe zusammen mit ihren Lehrkräften - wie schon öfter erlebt - einem ganz aktuellen Thema gewidmet - und die Umsetzung ist einmal mehr eindrucksvoll gelungen!

Als sich der Vorhang danach endgültig schloss, war unser Publikum wieder einmal restlos begeistert von dem abwechslungsreichen Programm und belohnte unsere Künstlerinnen und Künstler nochmals mit einem lang anhaltenden Applaus!

Der Beifall war noch nicht ganz verhallt, da hörte man vom Pausenhof her schon ein lautes "Tatütata, Tatütata": Die Feuerwehr, genauer gesagt, die Freiwillige Feuerwehr Oberhausen war mit ihrer Jugendgruppe angerückt! Kaum war das Einsatzfahrzeug im Pausenhof zum Stehen gekommen, schon sprangen die jungen "Feuerwehrler" heraus, rollten den Löschschlauch aus und los ging es: "Wasser marsch!"
Zur besonderen Freude unserer kleinen Schülerinnen und Schüler entstand eine große Pfütze im Pausenhof, die bei den heißen Temperaturen von nahezu 30 Grad sofort zur Abkühlung genutzt wurde!
Und nur leicht irritieren ließen sie sich, als es plötzlich so aussah, als sei ein "Marsmensch" im Pausenhof der Schillerschule erschienen - der Feuerwehrmann im Schutzanzug wirkte allerdings auf den ersten Blick tatsächlich etwas "außerirdisch"!

Feuerwehr 01 Feuerwehr 02

Die Vorführung der Freiwilligen Feuerwehr Oberhausen war jedoch keineswegs die einzige "Freiluft-Attraktion" an diesem Nachmittag: Die Klassen 1c und 2c hatten im Pausenhof zusammen mit ihren Lehrkräften einen Fühlparcours aufgebaut. In einer Reihe von Kartons und Kisten waren unterschiedliche Materialien "versteckt" und es durfte mit Händen und Füßen eifrig versucht werden zu erfühlen, worum es sich dabei handelte. (Hierzu gibt es einen eigenen Artikel. extern )

Viele anerkennende "Ahs" und "Ohs" waren vom Publikum zu hören, als wir am späteren Nachmittag in unserer Turnhalle in den Genuss einer Vorführung der Akrobatikgruppe vom SAV Hochzoll kamen, bei der auch Schillerschülerinnen "mitturnen".

 

Neben all diesen Attraktionen konnten im Eingangsbereich auch noch drei Ausstellungen bewundert werden: Die Klasse 3c hatte sich mit der Waldohreule beschäftigt und informierte darüber anschaulich auf einer Stellwand. Die Klasse 5b präsentierte auf Plakaten ihre "besten Bands und Sänger aller Zeiten". Und die Klassen 4b und 4c hatten viel Interessantes und Wissenswertes zum Thema "Wir kommen aus verschiedenen Ländern" zusammengetragen.

Dass Kultur und Kulinarisches an der Schillerschule ganz einfach zusammengehören, bewies wieder einmal unser Elternbeirat. Mit frisch und individuell zubereiteten "Hot Dogs" und leckerem Gebäck, mit kalten Getränken und Kaffee waren unsere Gäste rundum gut versorgt!

Hof 03 Hof 02 Hof 01

 WieKolUnser Pausenhof bot bei diesem herrlichen, sonnigen und warmen Wetter nicht nur Platz für all diese Angebote und Aktionen, sondern auch einen wunderbaren Rahmen um z. B. gemütlich beisammenzusitzen, oder um mit Herrn Koller über "alte Zeiten" zu plaudern.

Als schon geraume Zeit nach 19:00 Uhr die "LechKultur an der Schillerschule" allmählich zu Ende ging, waren sich alle einig: Es war - wieder einmal - ein wirklich schönes Fest, zu dessen Gelingen aber nicht nur diejenigen beigetragen haben, die - bei welchen Aktivitäten auch immer - "in vorderster Reihe" dabei waren.

Nicht vergessen werden sollten deshalb auch die zahlreichen Helferinnen und Helfer, die im Vorfeld, während der Veranstaltung und auch dann, als die meisten schon auf dem Nachhauseweg waren, zuverlässig und einsatzfreudig "ihren Dienst" in vielfältiger Weise taten - und das gilt für Schülerinnen und Schüler wie für Lehrkräfte und engagierte Eltern gleichermaßen.

Nur wenn alle mit- und zusammenhelfen, kann ein so umfangreiches und vielfältiges Programm erfolgreich "über die Bühne gehen". Dass dies zum wiederholten Male in diesem Schuljahr so gut gelungen ist, dafür sei abschließend allen Beteiligten ausdrücklich ganz herzlich Dank gesagt!

E. Wieland

   
   
   
   
   
   
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