Studentensport an der Schillerschule  content

Auch in diesem Schuljahr war der Studentensport an der Schillerschule ein voller Erfolg!

Schüler/innen der Schillerschule und Sportstudenten/innen der Universität Augsburg treffen sich jeden Freitag von 13 bis 17 Uhr in der Turnhalle der Schillerschule, um zusammen Sport zu treiben (nicht während der Schulferien!). Der Zulauf des Sportprojekts Lechhausen war und ist auch in diesem Jahr wieder ungebremst. Im Laufe des Jahres lernten die Studenten/innen immer wieder viele neugierige und bewegungsfreudige Schüler/innen kennen.
Die Einteilung des Freitagnachmittags sieht dabei folgendermaßen aus:

Weiblich, eingeteilt in zwei Gruppen
von 13-14 Uhr mit den Jahrgängen 2000-2002, Teilnehmerzahl ca. 10-16 Schülerinnen
von 14-15 Uhr mit den Jahrgängen 1998-2000, Teilnehmerzahl ca. 2-8 Schülerinnen
Männlich, eingeteilt in zwei Gruppen
von 15-16 Uhr mit den Jahrgängen 2000-2001, Teilnehmerzahl ca. 8-20 Schüler
von 16-17 Uhr mit den Jahrgängen 1997-2000, Teilnehmerzahl ca. 6-14 Schüler
Gletscherspalte

Die Teilnehmer/innenzahl ist abhängig vom Wetter und dem Alter der Schüler/innen, d. h. je älter sie sind, desto seltener wird das Angebot genutzt, dies ist v. a. bei den weiblichen Schülern festzustellen.

Beispielhafter Stundenverlauf: männlich, 15 - 16 Uhr In den ersten fünf Minuten der Stunde dürfen sich die Schüler/innen frei in der Halle bewegen und austoben, hier stehen ihnen auch Schaumstoffbälle zur Verfügung. Die Stunde beginnt, indem ein kleiner Kasten umgedreht in der Mitte der Halle positioniert wird. Dies ist das Signal, die Bälle in dem Kasten zu sammeln und sich im Mittelkreis niederzusetzen. Im Sitzkreis erfolgt die Begrüßung und Besprechung über den Verlauf der kommenden Sportstunde. Im Normalfall übernimmt einer oder mehrere Studenten/ innen die Durchführung einer Stunde. Im Mittelpunkt stehen dabei der Spaß und die Freude an der Bewegung für alle, aber auch soziale und integrative Elemente sind unter anderem wichtigen Bausteine des Sportprojekts Lechhausen. Dabei variieren die Spiele von Fußball, Hockey oder Basketball über Fangspiele, wie chinesische Mauer oder Kettenfangen bis hin zu verschiedenen Hindernis- und Geschicklichkeitsparcours.

Neben diesen "klassischen" Sport- und Geschicklichkeitsspielen, wird auch den Schüler/innen das Miteinander und Zusammenhelfen vermittelt.

Dies geschieht z. B. über einen Hindernisparcours. Desweiteren spielt der Fair-Play-Gedanke eine wichtige Rolle, und so leiten die Schüler/innen als Schiedsrichter/innen verschiedene Sportspiele, wie etwa Fußball, und lernen beide Seiten - als Sportler/in und Schiedsrichter/in - kennen. Dabei werden sie von einer/einem Sportstudenten/in unterstützt.

Aber nicht nur die Schüler/innen zeigen ihre Fähigkeiten, auch die Sportstudent/innen sind gefordert. Einerseits durch die aktive Teilnahme am "Sportunterricht" , andererseits auch durch das "Unterrichten". Die Studenten/innen haben dadurch die Möglichkeit praktische Erfahrungen selber machen. Sie können angeeignetes didaktisches Wissen in der Praxis umsetzen und so Probleme erkennen bzw. eigene Ideen auf ihre Tauglichkeit testen. Ebenso müssen die Studenten/innen ihr "pädagogisches Händchen" in der einen oder anderen Situation unter Beweis stellen. Dies ist bei gelegentlichen Streitereien und Auseinandersetzungen der Fall.
Alles in allem ist das Sportprojekt Lechhausen für die Schüler/innen eine tolle und wichtige Anlaufstation. Neben Spiel und Spaß wendet sich die/der ein oder andere Schüler/in auch mit Problemen an die Student/ innen, bzw. hier findet sich jemand, der sich die Probleme der Schüler/innen einfach mal anhört. Somit leisten die Student/innen dieses Projekts einen wichtigen Beitrag zur sportlichen und persönlichen Erziehung der Kinder und Jugendlichen.

   
   
   
   
   
   
   
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