Hinter den Kulissen  content

Im Augsburger Stadttheater

 

Nach den Weihnachtsferien gingen wir ins Stadttheater. Als wir dort ankamen, empfing uns Hanna, eine Mitarbeiterin des Theaters. Sie war sehr nett und erzählte uns, dass 400 Menschen dort arbeiten.

Als erstes führte sie uns in das Foyer. Dort finden auch kleinere Vorführungen statt und man kann im Foyer seine Pause verbringen. Hanna erklärte uns, dass es vier Sparten gibt: Oper, Ballett, Konzert und Schauspiel. Vier Gemälde im Foyer sollen diese Sparten darstellen.

Als wir im Zuschauerraum waren, sahen wir eine sehr große und wertvolle Lampe an der Decke hängen, die drei Tonnen wiegt. Dann durften wir sogar noch auf die Bühne, obwohl die Bühnenarbeiter noch ein Karussell von einem Theaterstück abbauten. Faszinierend fand ich die vielen Knöpfe, Schalter und die Seile, die von der Decke hingen.

Als Nächstes gingen wir in die Umkleide der Damen. Sie war sehr klein, schmal und dunkel. Danach durften wir in den Maskenraum. Hier werden die Leute geschminkt und sogar Perücken hergestellt. Die Haare für die Perücken sind echt und kommen aus Indien. Eine Perücke zu knüpfen kann bis zu 80 Stunden dauern.

Wir gingen in den Nähraum. Hier wird Kleidung entworfen und genäht.

Anschließend durften wir in die Kleiderkammer für Herren. Das war ein sehr großer Raum mit ganz vielen Kostümen. Hanna erklärte uns, dass noch viel mehr Kostüme in Räumen außerhalb des Theaters aufbewahrt werden.

Auf unserem Rundgang kamen wir am Ballettsaal vorbei. Der Trainer war sehr nett und holte uns herein, obwohl es nicht geplant war. Wir schauten eine Weile zu. Sie tanzten sehr schön, die Ansagen waren alle auf Englisch.

Nun war die Führung leider zu Ende. Wir verabschiedeten uns von Hanna und verließen das Theater. Ich freue mich schon auf meinen nächsten Theaterbesuch.

Melissa, 5a

   
   
   
   
   
   
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