Interview mit Herrn Koller

6 Fragen und ein dickes Dankeschön  

1 Herr Koller, wie lange waren Sie Lehrer und später 2. Konrektor an der Schillerschule?
Nachdem mein Gymnasium-Abenteuer nicht ganz so glücklich verlaufen war, absolvierte ich eine abgeschlossene Berufsausbildung als Großhandelskaufmann. Nebenher besuchte ich die Berufsaufbauschule.
Darauf folgten das Bayernkolleg und anschließend meine Zeit bei der Bundeswehr.
Danach konnte ich endlich mein Lehramtsstudium in Angriff nehmen.
KOLMit dem Schuljahr 1975/76 begann ich an der Birkenau-Schule meine Tätigkeit als Lehrer.
Dort blieb ich drei Jahre und wurde dann 1978/79 an die Schillerschule versetzt. Im Lauf der Zeit unterrichtete ich hier alle jahrgangsstufen mit Ausnahme der 1. und der 9. Klasse. Bis zu meiner Pensionierung kamen so 35 Lehrerjahre zusammen. Zum 2. Konrektor war ich mit Beginn des Schuljahres 1994/95 ernannt worden.

2 Seit wann sind Sie im Ruhestand?
Mein letzter Schultag als Lehrer war am 29. Juli 2011.

3 Haben Sie sich sehr darauf gefreut, nicht mehr Lehrer zu sein?
Nicht mehr "Lehrer" sein zu dürfen – darauf habe ich mich überhaupt nicht gefreut. Dass ich aber ab jetzt mein eigener Herr sein und tun und lassen können würde, was mir Spaß macht - darauf habe ich mich sehr gefreut.

4 Haben Sie sich seit Ihrer Pensionierung auch mal nach der Schule zurückgesehnt?
Ja! Am Anfang nützte ich jede passende und unpassende Gelegenheit, mich wieder in die Schule zu „schleichen". Dabei half, dass es immer noch Dinge zu regeln gab.
Ein tolles Gefühl war es, wenn Schüler und Lehrer zu einem kurzen "Plausch" auf mich zukamen und zeigten, dass es auch sie freute, wenn sie mich wieder trafen. Die Gelegenheiten dazu wurden allerdings immer weniger.

5 Wie ist es heute für Sie, wenn Sie die Schillerschule besuchen?
Dann fühle ich mich immer noch, als ob ich das Gebäude gestern erst verlassen hätte. Oft kommt es mir nach einiger Zeit vor, als wäre ich noch aktiv, bis ich plötzlich wieder merke, dass ich ja nur als Gast hier bin.

6 Sie haben die Homepage unserer Schule gestaltet und Sie "pflegen" sie netterweise von zu Hause aus weiter. Wieso tun Sie das?
Weil es einfach Spaß macht! Ich bleibe dadurch in Kontakt mit der Schule und bin immer auf dem aktuellen Stand, was die neuesten Entwicklungen betrifft.
Und außerdem: ... siehe Punkt 4

DANKE, dass Sie noch immer so viel für unsere Schule tun! Das ist alles andere als selbstverständlich!

   
   
   
   
   
   
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