Lehrplan PLUS: Musik in der Grundschule

Seit Beginn dieses Schuljahres arbeiten wir in der 1. Jahrgangsstufe mit dem neuen Lehrplan. Der bisherige Begriff "Musikerziehung" wurde durch die Fachbezeichnung "Musik" abgelöst.

Wesentliches Merkmal im Fach Musik ist die Kompetenzorientierung, worüber es in letzter Zeit zahlreiche Veröffentlichungen gab. Ich habe darin gelesen und unter anderem festgestellt, dass der Kompetenzbegriff international diskutiert wird, und in der Musikpädagogik wird am Konsens gearbeitet, wie musikalische Kompetenz zu definieren ist.

Man versteht darunter in der Praxis die Nutzung von Sachwissen und Kenntnissen, um damit musikalische Problemstellungen zu bearbeiten, sowie die Bereitschaft, dies auch zu tun.

Musikunterricht muss, wie andere Fächer (etwa Mathematik) auch, eine klare Strukturierung des Unterrichts aufweisen. Im Mittelpunkt steht das eigene Musizieren der Schüler, woran sich Begriffsbildung anschließt.

Gelerntes muss intensiv wiederholt und gefestigt werden. Alle musikalischen Handlungsfelder werden berücksichtigt.

Verschiedene Umgangsmöglichkeiten mit Musik sind z. B.

  • singen,
  • mit Instrumenten musizieren,
  • Musik notieren und erfinden,
  • Musik hören,
  • tanzen und
  • sich bewegen.

Eine systematische Planung der Abfolge der Lernschritte setzt voraus, dass sich sowohl Lehrer als auch Schüler einen Überblick über die Lernausgangslage und den Lernfortschritt verschaffen. Reflexion des Lernfortschritts gehört dazu.

Interessant finde ich, dass Impulse aus den Lehrplänen aller Bundesländer und den "National Standards for Arts Education (USA)" einfließen.

Der Musikunterricht fördert

  • Sachkompetenz,
  • Methodenkompetenz,
  • Sozialkompetenz und
  • Personalkompetenz.

Diese Begriffe sind für mich nicht neu.
Vielmehr erinnern sie mich an meine Studienzeit.

B. Marzinka

   
   
   
   
   
   
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