WasserglasVom Himmel ins Trinkwasserglas

Die Klassen 4a und 4c erkundeten am 25.02.2015 das Wasserwerk am Lochbach.
"Jetzt wissen wir genau Bescheid, welchen Weg der Wassertropfen vom Himmel bis ins Trinkwasserglas zurücklegen muss", schwärmen die Schüler.
Es war eine lehrreiche und sehr interessante Erkundung.

R. Walser

Niels aus der Klasse 4c berichtet:

Vom Himmel ins Trinkwasserglas -
unser Besuch im Wasserwerk

Am 25.2.15 sind wir mit der Klasse 4a ins Wasserwerk am Lochbach gefahren. Ein Mann, der Herr Korner hieß, hat uns alles gezeigt. Er sagte: "Holt euch die Comic-Hefte zum Mitschreiben!"
Herr Korner erklärte uns: "Wenn ihr Schilder mit ernem Wassertropfen seht, seid ihr in einem Wasserschutzgebiet! Das Grundwasser ist eigentlich ganz dicht an der Erdoberfläche, weil es n ur drei Meter unter der Erde ist."

Herr Korner zeigte uns, wie man es ablesen kann. Er nahm einen Maßstab mit einer Glühlampe. Diese wird durch ein Rohr geführt und leuchtet, wenn sie im Wasser ist.

Wir kamen zu einem Trinkwasserbrunnen. Herr Korner fragte: "Was glaubt ihr, wie viele Trinkwasserbrunnen es in Augsburg gibt?" Frau Walser meinte 77, aber es waren 60 Brunnen. Wenn jemand an einem Brunnen hantiert, wird der stille Alarm ausgelöst. Dann hört es derjenige nicht, der ihn ausgelöst hat, sondern nur die Stadtwerke. Sie rufen sofort die Polizei, weil man Gift reinschütten und die Menschen dadurch vergiften kann.

Wir erfuhren auch, dass in ein Wasserrohr 381,5 Eimer mit Wasser hineinpassen. Wir durften durch ein Rohr hindurchkrabbeln.

Herr Korner zeigte uns auch, wie man Hydrantenschilder abliest.

Dann gingen wir zum Hochbehälter. Der Trinkwasserbehälter ist 20 Meter breit und 40 Meter lang. Er wird dreimal im Jahr gereinigt. 4 Millionen Liter passen in diesen Behälter. Die tiefste Stelle ist maximal 5 Meter tief. Das Wasser reicht ca. 2 Stunden für ganz Augsburg. Es wird in der Nacht aufgefüllt und es sind 140 Tanklastzüge im Behälter.

Am Schluss bedankte sich Renata bei Herrn Korner. Es hat sehr viel Spaß gemacht und wir bedankten uns herzlich bei Frau Walser, dass sie mit uns ins Wasserwerk gegangen ist.

   
   
   
   
   
   
   
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