MakerBot kDie Schülerfirma 3D-Druck

Unsere Schülerfirma 3D-Druck hat sich seit der Eröffnung im November 2014 sehr gut entwickelt und haben bisher keine Probleme mit Aufträgen. Vielmehr haben wir immer das Problem, dass wir mit dem Drucken nicht hinterherkommen.

Herr Eckerl hat zwar täglich vor und nach dem Unterricht immer mit Bauplatteneinrichtung, Druck starten oder Filamentwechsel zu tun, doch Sait und Raffael erzeugen in so großem Tempo am Donnerstag, dass die Dateien für eine ganze Woche ausreichen.

Frau Huber hatte im Bereich Soziales eine tolle Idee. Bei den Probeprojekten sollten Lebkuchenherzen hergestellt und verziert werden. Dafür bestellte Sie bei uns große Ausstechformen für den Teig in vier verschiedenen Farben. Da unser Material lebensmittelecht ist konnten wir hier für die Sozialesgruppen ausdrucken. Ein toller Erfolg ... die Ergebnisse konnten sich sehen lassen.

Der erste große Auftrag außerhalb der Schule für uns kam von der Fahrschule Speer aus Meitingen/Biberbach. Herr H.-J. Speer bestellte für jeden Prüfling seiner Fahrschule einen Schlüsselanhänger. Erst einmal waren Ideen gefragt. Die ersten Entwürfe gefielen optisch sehr, wurden aber nicht bestellt. Die einfacheren Formen jedoch in zwei Farben waren dann der Renner. Wir sind sehr begeistert, dass sich Herr Speer (Fahrschule in Meitingen) zu einer längerfristigen Zusammenarbeit mit unserer Schülerfirma entschließen konnte. Für dieses Vertrauen in unsere Arbeit bedanken wir uns an dieser Stelle bei Fam. Speer ausdrücklich!

Die Zusammenarbeit mit dem Fachberater Herrn Tamm und den Schülern der Mittelschule aus Türkheim stellte an uns eine besondere Herausforderung. In der AG dort wurden schon Werkstücke erzeugt und sie erteilten uns dafür den Druckauftrag. Wir freuten uns und starteten dabei unseren ersten Langzeitdruck über 78 Stunden. Die Nachbearbeitung erforderte jedoch viel Zeit, da das Stützmaterial noch entfernt werden musste. Gespannt warteten wir auf das Feedback aus Türkheim. Es gefiel allen sehr und so werden auch hier weitere Aufträge folgen.

Fast zeitgleich bekamen wir einen Auftrag von Fr. Schneider. An unserer Schule fanden die Berufsinfotage statt. Jeder der Firmenvertreter bekam von uns einen zweifarbigen ausdruckten Schlüsselanhänger überreicht. Viele Firmen berichteten, dass das Thema 3D-Druck in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnt und auch in der Ausbildung Einzug hält. So sollten wir auf diese zusätzliche Qualifikation stolz sein und sie ausbauen. Gleichzeitig war das eine tolle Werbung für unsere Schülerfirma.

Schüler aus der 8. Klasse bestellten kleine Figuren, Schlüsselanhänger oder Geschenke. Beim Elternsprechabend wie auch Infoabend wurden mit unserem Verkaufsstand Armbänder in verschiedenen Farben verkauft ... die Flexiarmbänder wurden als FCA-Armbänder angefragt. Wir nahmen diese Anregungen auf und drucken auch seit April 2015 diese aus.

Als große Herausforderung haben wir die Konstruktion einer Felge für ein Modellauto von Herrn Sölch empfunden. Hier war die Felge eines Modellautos kaputtgegangen - diese wurde neu erzeugt und das Ersatzteil gedruckt und eingebaut.

Kundenwünsche wie auch ein Schlüsselanhänger in Grillform waren zeitaufwendig und Sait stellte die Datei auf das Internetportal von Makerbot. Erfreulicherweise sah man die Downloadzahlen für dieses Objekt. Besonderer Beliebtheit erfreuten sich die selbst erzeugten Namensbuchstaben als Schlüsselanhänger. Über 480 Downloads in kürzester Zeit sprechen hier für unsere Kreativität und Ideen.

Sait hat in den Weihnachtsferien für eine alte Spielkonsole einen kaputt gegangenen Deckel nachkonstruiert. Nach 2 Druckversuchen (von der Lage her) konnte er auch diesen passend ins Gerät einbauen. Natürlich schauen wir auch auf den Internetportalen nach geeigneten Anregungen oder Dateien, die man unter Berücksichtigung der CC- Lizenzen verwenden darf
Besonders auffällig ist, dass die Schulen in der Schweiz hier schon Kunstprojekte oder Projektwochen mit der 3D-Technik umgesetzt werden. Hier haben wir auch ein Programm zum Erzeugen von Plätzchenausstechern gefunden, das wir gern im Herbst 2015 ausprobieren wollen.

Vom Druckerhersteller haben wir erfahren, dass es ab Sommer 2015 neue Druckköpfe für neue Druckmaterialien geben wird (stei-/metall- und holzähnlich). Das wäre natürlich ein Hammer ... ab Sommer in Holzwerkstoff ausdrucken zu können. Das spornt uns sehr an!

Am Schulfest harten wir dann einen Verkaufsstand und Besucher konnten den 3D-Drucker besichtigen. Hier konnten wir zahlreiche Armbänder verkaufen. Besuche unserer Schulfirma waren im zweiten Halbjahr immer gern gesehen. Die Technologie des 3D-Druckers wollten im Juno und Juli 2014 auch die Systembetreuer in der Stadt Augsburg und das Schulverwaltungsamt kennenlernen und starteten unserer AG einen Besuch ab. Diese waren bei einer Infoveranstaltung von Herrn Eckerl informiert und waren begeistert.

Die Schulleitung hatte noch große Schlüsselanhänger für die Turnhalle und Turnraum bestellt, die am Schlüsselbrett des Lehrerzimmers gut erkennbar sind. Im Winter war der Druck aufgrund der niedrigen Raumtemperaturen leider nicht umsetzbar. Dies holten wir dann im Sommer noch nach. Ebenso wie die Schlüsselanhänger für den Sanitätsraum der Schule.

Die Firmenmitglieder der 3D-Druck Schülerfirma gönnten sich zum Abschluss des Schul- und Geschäftsjahres ein gutes Mittagessen und hielten Rückblick auf das erste erfolgreiche Geschäftsjahr 2014/2015. Mit einem großen Dankeschön wurden die Gründungsmitglieder Andre, Sait und Raffael von Fol Herrn Eckerl verabschiedet.

Nun hoffen wir auf zahlreiche neue Mitglieder für die Schülerfirma im kommenden Schuljahr, damit wir die erfolgreiche Arbeit auch nächstes Jahr fortführen können. Berichte und Öffnungszeiten können Sie auch der Homepage der Schillerschule entnehmen.

   
   
   
   
   
   
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