Nach der Begriffsklärung wurden die Schüler zu ihren persönlichen Erfahrungen zu diesem Thema befragt.

Ein eindrucksvoller Film zeigte den Schülern die möglichen Folgen von Cybermobbing auf.
Danach konnten die Schüler in selbst gespielten Rollen durch Perspektivenwechsel mal als Opfer, mal als Täter, verschiedene Verhaltensweisen und deren Folgen für sich selbst bzw, die anderen erfahren.

"Es war toll, weil wir viele verschiedene Sachen gemacht haben. Wir schauten Filme und spielten verschiedene Spiele. Ich habe auch erfahren, dass sich manche Menschen das Leben nehmen, weil sie gemobbt werden. Ich weiß jetzt auch, dass sich der Gemobbte sehr einsam fühlt."

(Mert, 7 a)

In einem weiteren Rollenspiel konnten die Schüler die Erfahrung machen, dass der Gemobbte von der Gruppe beschützt werden kann.

Ein anderer Baustein war die Beschäftigung der Klassen mit möglichen Straftaten im Netz durch die Nutzung fremder und eigener Daten und den eventuell daraus resultierenden Jugendstrafen. Bei dieser Gelegenheit erfuhren die Jugendlichen, dass sie einmal wöchentlich bei Bedarf eine kostenlose Rechtsberatung in der neuen Stadtbücherei erhalten können.

Die Schüler wurden besonders dafür sensibilisiert, was mit ihren persönlichen Daten, z.B. Fotos, passieren kann, die sie selbst oder andere im Netz veröffentlichen.

   
   
   
   
   
   
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