Hurra, wir haben Brieffreunde!

 

Brieffreunde

Die Klasse 4c der Schiller-VS mit ihren Brieffreunden aus der Klasse 4c der
Rektor-Meinrad-Mayer Grundschule, Wullenstetten bei Senden, Neu-Ulm


Seit Oktober 2005 schreiben sich beide Klassen fleißig Briefe.

Anhand von Steckbriefen wurde jedem Kind ein Brieffreund oder eine Brieffreundin zugeteilt. Es wurde dabei u.a. auf Gemeinsamkeiten (z.B. Hobby, Haustier ... ) geachtet.

Die Spannung wuchs bei den Kindern, denn sie wollten endlich wissen, wie ihr Brieffreund aussieht! Der nächste Brief kam ... und jedes Kind durfte das Puzzle-Foto seines Brieffreundes / seiner Brieffreundin zusammensetzen. Was für eine Freude!

Bald darauf kam schon der Wunsch, die Partnerklasse kennen zu lernen.

Das sollte am 14.02.06 geschehen. Die Brieffreunde besuchten uns, als wir im Schullandheim in Violau waren. Das war ein ereignisreicher Tag, der mit der Überreichung einer Valentinstag-Karte anfing!

Nach einem Kennenlern-Spiel ging es schon in die Sternwarte, denn wir sollten auch zusammen etwas lernen!

Nach einem gemeinsamen Mittagessen fing die längste Schneeballschlacht an, an die man sich erinnern wird. Beim ersten Schritt aus dem Haus flog der erste Schneeball ... und der Spaß hielt während des ganzen Spaziergangs an ...

Nach einer gemeinsamen Freizeit, in der die Kinder die Möglichkeit hatten, sich besser kennen zu lernen, nach dem Eisessen. dem Fußbellturnier und anderen Aktivitäten, mussten uns die Brieffreunde verlassen und wieder nach Hause fahren. Das wollten sie nicht so gern, weil der Tag (fast) allen sehr gut gefallen hatte und vor allem, weil sie dadurch am Abend die Disko verpassten ...


Das holten wir nach, als unsere Brieffreunde uns vor den Pfingstferien in Augsburg besuchten.

Die Aufregung war groß!

Wir holten sie vom Hauptbahnhof ab.

Zuerst spielten die Kinder zusammen auf einem Spielplatz, um sich wieder anzunähern. Wir besichtigten Augsburg - passend zu unserem HSU-Thema. Wir waren u.a. im Dom und im Römischen Museum, wo auch Paula Print von der Augsburger Allgemeinen zu uns stieß ...

In der Schule spielten die Kinder in der Turnhalle, dann gab es ein leckeres Abendessen - gefolgt von der ersehnten Disko.

Kurz darauf gingen alle ins Bett, besser gesagt auf die Sportmatten.

Das alles wäre ohne die Hilfe und Unterstützung der Eltern sowie des Hausmeisterehepaars Herrn und Frau Knöferl nicht möglich gewesen. An dieser Stelle möchten wir uns sehr herzlich bei allen bedanken!

Am nächsten Tag verabschiedeten sich die Brieffreunde.


Wir trafen uns aber schon bald wieder, diesmal in Ulm kurz vor den Sommerferien.

Dort erwarteten uns u.a. der Besuch des Museums für Brotkultur und eine Stadtführung.

Wieder übernachteten wir alle zusammen in Schlafsäcken in der Turnhalle der Schule.

Die Idee einer Brieffreundschaft entstand aus dem Wunsch, konkrete und motivierende Schreibanlässe für die Schüler zu finden. Außerdem sollten alle Themen, die in diesem Rahmen bearbeiten wurden, einen direkten Zugang zum Lehrplan und zur Wirklichkeit der Kinder haben. Darüber hinaus haben wir festgestellt, dass nicht nur eine echte Freude am Schreiben entwickelt wurde, sondern dass auch die Sozialkompetenz der Schüler gefördert wurde und sich Freundschaften entwickelt haben.

Und wer weiß, vielleicht werden einige Kontakte über die Grundschulzeit hinaus halten.

Das wäre sehr schön!

C. Serafin

   
   
   
   
   
   
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