Auf Martin Luther’s Spuren

mit dem Smartphone auf Lauschtour durch Augsburg


Am 23.2.17 waren wir, die Klassen 7cM und 7dM, mit unseren Smartphones in Augsburg unterwegs. Dort erforschten wir Martin Luthers Leben. Dazu mussten wir zuhause die kostenlose App „Bayerisch-Schwaben Lauschtour“ auf unsere Handys herunterladen.


Wir fuhren mit der Straßenbahn bis zum Königsplatz, da dort in der Nähe schon die erste Station der Lauschtour war:

Der Annahof in der Fußgängerzone.

Unsere Klassenlehrer (Herr Mayr und Frau Pfänder ) hatten uns einen Lückentext zusammengestellt, den wir mit den Infos ausfüllen sollten. Wir bildeten kleine Gruppen und hörten uns die ersten Infos an.


1 annahof

Wir erfuhren, dass dort die erste öffentliche Bibliothek (lat.: bibliotheca publica –) und die erste Lateinschule Deutschlands war. Für die Reformatoren war nämlich Bildung sehr wichtig – jeder sollte die Bibel selber lesen können.

Bibliotheca publica klein

 

Wusstet ihr, dass Martin Luther im Oktober 1518 im Kloster bei St. Anna wohnte?

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Unsere zweite Station war die St. Anna Kirche.

Dort ist Jakob Fugger der Reiche begraben. Das Besondere ist, dass er in einer katholische Kapelle liegt, die sich in einer evangelischen Kirche befindet. Das Familienwappen der Fugger ist übrigens eine Lilie.

 

Unsere dritte Station war der Fuggerpalast in der Maxstraße.

Durch die App erfuhren wir, dass dort das Verhör Luthers durch Kardinal Kajetan stattgefunden hatte. Dies deshalb, weil die Fuggerfamilien der römischen Kirche sehr nahe standen und auch Geld zum Bau des Petersdoms in Rom liehen.

Luther sollte hier seine 95 Thesen widerrufen – was er aber nicht tat. Selbst lautes Anschreien von Kajetan schüchterte Luther nicht ein. Er wollte seine Meinung einfach erklären und nicht nur widerrufen.

Im Jahre 1518 floh Martin Luther aus Augsburg, da er in Gefahr war als Ketzer auf dem Scheiterhaufen zu landen.

Fuggerpalais

 

Die letzte Station war der Fronhof.

Der Fronhof war der ehemalige Bischofsitz von Augsburg.

Genau hier wurde im Jahre 1530 das Augsburger Glaubensbekenntnis (lat. confessio augustana)vorgetragen. Eigentlich sollten die Protestanten vor dem Kaiser das evangelische Glaubensbekenntnis geheim vortragen dürfen, um wieder Ruhe in das Reich zu bringen.
Aber da ein sehr heißer Tag war, waren alle Fenster offen. Dadurch, konnten sehr, sehr viele Augsburger zuhören – jeden interessierte, ob er nämlich nun ein Ketzer war oder nicht. Der ganze Fronhof war mit Menschen gefüllt.



Fronhof 1 Fronhof 2





Diesen Beitrag schrieben:
Hanna, Jaklin, Fatima, Asya (Klasse 7cM)
Jenny, Festina (Klasse 7dM)

   
   
   
   
   
   
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